Unterschiedliche Produkte zum Füllen mit Papier: PadPak und FillPak

Polster aus Papier und Pappe

Aus nachwachsenden Rohstoffen

Kann wiederverwendet werden

Als Einstoffverpackung recyceln

Papierprodukte zum Polstern von Waren ist der optimale Schutz für Ihre Produkte. Ob scharfkantige, empfindliche, leichte oder schwere Produkte, Papierpolster eignen sich für alle Arten. Polstern mit Papier ist einfach und staubfrei. Viele unserer Produkte sind zusammen mit einer eigenen Papierpolstermaschine erhältlich. So können Sie zum Beispiel das Polstermaterial direkt vor Ort am Arbeitsplatz herstellen.

Im Sortiment finden Sie auch bereits verarbeitete Polstermaterialien, wie unsere ExpandOS extended oder auch die PadPak Papierstreifen. Diese können direkt verarbeitet werden und eignen sich vor allem für den einmaligen Bedarf.

Wie unterscheidet sich die Qualität von Polstermaterialien aus Papier und Pappe?

Die Polster und Kraftpapiere werden im Verpackungsshop in unterschiedlicher Güte angeboten. Um unterschiedliche Gewichte und damit notwendige Polsterungen zu erreichen, gibt es verschiedene Papierqualitäten zur Auswahl. So sind Papierqualitäten mit niedrigerem Flächengewicht für leichtere Produkte geeignet. Hochwertigere Papiere sind für höchste Ansprüche konzipiert. Der hohe Frischfaseranteil und die hohe Grammatur bieten deutlich mehr Performance im Bereich der Reißfestigkeit und halten auch mehrfacher Belastung stand. Im Shop wird die Qualität mit g/m² angegeben. Je höher das Flächengewicht, desto stabiler und robuster sind die Polster.

Warum überhaupt Kraftpapier zum Polstern?

Braunes Kraftpapier ist von der Festigkeit das stärkste Papier und bietet dadurch bereits als Ausgangsmaterial Schutzeigenschaften. Das Papier besteht fast ausschließlich aus Zellstofffasern. Zur Herstellung wird lediglich Leim, Alaun und Stärke beigemischt. Dadurch entsteht die Festigkeit des Papiers. Als Rohstoff wird überwiegend auf langfaserige Nadelhölzer, wie zum Beispiel Fichte und Kiefer gesetzt.

Bereits das unverarbeitete Kraftpapier kann zum Schützen Ihrer Produkte eingesetzt werden. Dabei wird das Papier einfach um den Gegenstand gewickelt. Dabei entsteht ein sehr starker Oberflächenschutz, der vor Abschürfungen und Kratzer schützt. Um das Kraftpapier als effektives Polstermaterial nutzen zu können, benötigt das Papier ein spezielles, maschinelles Verfahren. Kraftpapier dient außerdem als Ausgangsmaterial für Kartonagen und ist außerdem auch ein Bestandteil von Wellpappe.

Papierpolster oder doch lieber Luftpolster?

Es gibt definitiv gute Argumente für den Einsatz von Luftpolsterkissen als Füll- und Polstermaterial. Papier ist deutlich schwerer als Luft. Dadurch können Transport- und Versandkosten auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem gilt sie als staubfreie Lösung. Für besonders schwere Waren gibt es Folienstärken, die bis zu einem Gewicht von 300 kg aushalten. Allerdings könnte die Luft auch bald raus sein.

Scharfkantige Produkte könnten dafür sorgen, dass den Kammern die Luft ausgeht. Hier liegen auch die Stärken der Papierlösung. Das Papier bringt sich durch das Eigengewicht des Produkts automatisch in Form. Dadurch können auch die außergewöhnlichsten Formen sicher gepolstert werden. Aufgrund der speziellen Faltung ist Papier deutlich stabiler und robuster als andere Lösungen.

Ein weiterer Pluspunkt für Polster aus Papier und Pappe ist die Umweltfreundlichkeit. Kraftpapier wird aus nachwachsenden Rohstoffen produziert. Beide Materialien lassen sich problemlos wiederverwenden und auch recyceln. Gegenüber Luftpolster hat Papier allerdings den entscheidenden Vorteil, dass sie zusammen mit dem Umkarton leicht zu entsorgen ist.

Papierverpackungen prägen das Image eines Unternehmens mit. Umweltfreundliche Lösungen werden vom Endkunden besser akzeptiert. Als Hersteller oder Händler von Naturprodukten und Kosmetikartikel sollte generell zur Papierlösung gegriffen werden.

Im Punkto Lagerplatz stehen die Papierpolster den Luftpolster in nichts nach. Beide Varianten werden auf Rolle oder als Paket mit den identischen Maßen geliefert. Das Volumen entfaltet sich sowohl bei Luftpolster als auch bei den Papierpolstern erst am Arbeitsplatz.

Tipp: Sie versenden ausschließlich staubempfindliche Produkte, wie zum Beispiel Elektronikbauteile? Ist mit einer hohen Feuchtigkeit während des Transport zu rechnen? Dann sind hier die Luftpolster die bessere Wahl. Für schwere, kantige sowie für Naturprodukte und Kosmetikartikel eignen sich Polster aus Papier und Pappe besser.

Warum sind Papierpolster so stabil?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Wie soll ein glattes Kraftpapier genügend Volumen aufbauen, um Waren auf Transportwegen vor Schäden zu schützen? Unverarbeitet kann das Kraftpapier durchaus als Oberflächenschutz genutzt werden. Um einen ausreichenden Schutz zu erhalten, könnten auch viele Lagen aufeinander gestapelt werden. Wirtschaftlich wäre dies allerdings nicht.

Händisch könnte das Papier geknüllt werden, um ein kleines Polster- und Füllmaterial herzustellen. Das Papier erhält seine Schutzwirkung durch eine spezielle Faltung. Durch die Maschinelle Verarbeitung entsteht ein großes Volumen mit herausragenden Schutzeigenschaften. Das Ausgangsmaterial, eine glatte Papierbahn, wird zum Beispiel mit dem PadPak Senior verarbeitet. Dabei wird das 76 cm Breite Papier gefalten. Durch die spezielle Faltung erhält man dann ein 18 cm breites Papierpolster. Durch die vielen Lagen, die durch die Faltungen zustande kommen, erhält das Papierpolster eine hohe Polsterfähigkeit.