Verpackungsrecht & Praxiswissen

PPWR 2026: Was Unternehmen bei Verpackungen jetzt wissen und prüfen müssen

Verpackungen müssen ab 2026 nicht nur schützen, funktionieren und wirtschaftlich sein. Unternehmen müssen sie künftig auch stärker unter rechtlichen, technischen und dokumentarischen Gesichtspunkten bewerten. Mit der PPWR rücken Themen wie Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Kennzeichnung, Leerraum und Nachweispflichten deutlich stärker in den Fokus.

Das betrifft längst nicht nur klassische Verpackungshersteller. Auch Händler, Importeure, Eigenmarken, E-Commerce-Unternehmen und viele Industriebetriebe müssen sich damit auseinandersetzen, ob ihre Verpackungslösungen unter den neuen Anforderungen noch sauber aufgestellt sind. Wer heute mit zu großen Versandkartons, viel Füllmaterial oder schwer einzuordnenden Materialkombinationen arbeitet, sollte das Thema nicht auf später verschieben.

Genau darum geht es in diesem Leitfaden. Wir erklären die wichtigsten Anforderungen der PPWR verständlich und ordnen sie aus Sicht der Praxis ein. Dabei geht es nicht um pauschale Aussagen wie „Papier gut, Kunststoff schlecht“. Entscheidend ist, ob eine Verpackung zum Produkt passt, den Leerraum sinnvoll reduziert, die Schutzfunktion erfüllt und sich unter den neuen Vorgaben belastbar bewerten lässt.