Die wörtliche Übersetzung von „monoaxial“ lautet „einachsig“. Im Verpackungsbereich bezieht sich der Begriff auf die Flexibilität von Folien. Monoaxiale Folien sind, im Gegensatz zu biaxialen Folien, nur in einer Dimension flexibel, entweder horizontal oder vertikal. Sie lassen sich nur in eine Richtung dehnen, ohne zu reißen, und sie ziehen sich auf einer vorgegebenen Achse wieder zusammen. Im Verpackungsbereich spielt die Dehnbarkeit vor allem bei Stretch- und Schrumpffolien eine Rolle. Monoaxiale Stretchfolien sind nur in einer Dimension dehnbar, monoaxiale Schrumpffolien schrumpfen in einer vorgegebenen Richtung, während sie in der anderen Dimension ihre Ausmaße beibehalten. So lässt sich eine monoaxiale Schrumpfhaube beispielsweise horizontal schrumpfen, um das Packgut eng zu umschließen, während sie ihre vertikale Ausdehnung unverändert beibehält, sodass das Packstück über die gesamte Höhe sicher eingehüllt ist.