Stabiler Umzugkarton mit gestanzten Griffen und verstärkten Wänden


Umzugskartons und Materialien für den unbeschwerten Umzug


In Deutschland wechseln jedes Jahr rund 9 Prozent aller Haushalte ihren Wohnsitz. Bei etwa 3/4 hat der Umzug private Gründe. 1/4 muss wegen eines neuen Jobs den Wohnort wechseln. Damit der Tag des Umzugs möglichst reibungslos und stressfrei über die Bühne geht, gilt es einiges zu beachten. Die Organisation des Umzuges sollte schon Monate vorher beginnen.

Umzugsvorbereitung – Planung ist die halbe Miete


Ob der Umzug reibungslos abläuft, ist in erster Line eine Frage der Umzugsvorbereitung. Eine durchdachte Organisation und umsichtige Vorbereitung des Umzugstages beginnt bereits Monate vorher mit der Festlegung des Umzugstermins und der Kündigung der alten Wohnung.

Spätestens, wenn der Umzugstermin feststeht, sollte der alte Mietvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden. Muss ein Nachmieter gesucht werden oder findet der Umzug am Ende der Kündigungsfrist statt? Verlangt der Vermieter die Übergabe einer renovierten Wohnung? Ein Blick in den Mietvertrag schafft Klarheit. Doch: Nicht alles, was vom Vermieter in den Mietvertrag geschrieben wurde, steht im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung, ist mehr Wunschdenken des Vermieters als Verpflichtung für die Mieter. Viele Renovierungsklauseln sind schlicht unwirksam. Vor allem bei alten Mietverträgen. Im Zweifelsfall oder bei strittigen Punkten schützt der Rat eines Anwalts oder des Mieterschutzvereines vor teuren Irrtümern und unnötigen Arbeiten.

Wenn feststeht, ob und wie die Wohnung renoviert werden muss, gilt es, entweder Handwerker zu beauftragen und den Termin für die Renovierungsarbeiten zu vereinbaren oder die Vorbereitungen für eine Renovierung in Eigenregie zu treffen.

Wie viel Zeit ist für einen Umzug erforderlich?

In der Regel ist ein Umzug an einem Tag zu schaffen und erledigt. Je nach Umzugsentfernung sollte man sich jedoch auf einen langen Tag mit viel Arbeit einstellen. Der Wochentag des Umzuges ist meist anhängig davon, ob der Umzug von einem Umzugsunternehmen oder mit Freunden und Nachbarn durchgeführt werden soll.

Der Umzug mit Helfern aus dem Freundeskreis hat Vorteile, aber auch Nachteile. Die Vorteile bei einem privat organisierten Umzug sind in erster Line die geringeren Kosten und die Möglichkeit, den Umzug in Grenzen flexibler zu planen. Nachteilig ist der größere Aufwand bei der Organisation und, dass die privaten Helfer meist nur am Wochenende Zeit haben, beim Umzug mit anzupacken. Zudem muss ein Fahrzeug gemietet und gegebenenfalls ein Sonderparkrecht vor dem Haus bei der Stadt beantragt werden. Die Erledigung dieser und vieler anderer organisatorischer Fragen ist bei einem Umzug mit einen Profiunternehmen inklusive.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der gerne vergessen wird, ist: Wer haftet für Schäden bei einem Umzug mit Freunden?

Die Haftpflichtversicherung – Pflicht für jeden Umzugswilligen


Wer Freunde um Hilfe beim Umzug bittet, muss wissen, dass diese für einen Schaden nicht haften und man selbst für durch unbezahlte Helfer verursachte Schäden aufkommen muss. Dabei handelt es sich um sogenannte Gefälligkeitsschäden, bei denen von einer stillschweigenden Haftungsbeschränkung ausgegangen wird. Das heißt, hilft der Nachbar beim Umzug unentgeltlich und lässt den teuren Computer im Treppenhaus fallen, muss der Nachbar das Gerät nicht ersetzen und auch seine Haftpflichtversicherung wird den Schaden nicht bezahlen. Dies gilt allerdings nur bei Fahrlässigkeit. Handelt der Nachbar grob fahrlässig oder lässt den Computer vorsätzlich fallen, ist er verpflichtet, Schadenersatz zu leisten und seine Haftpflichtversicherung, sofern er eine hat, bezahlt den Schaden.

Wird beim Umzug ein Fenster zertrümmert oder es gehen Fliesen zu Bruch, ist die Frage entscheidend, wer den Schaden verursacht hat. Unbezahlte Helfer haften in diesen Fällen ebenfalls nicht. Wenn der Wohnungsmieter den Schaden nicht verursacht hat, ist seine Haftlichtversicherung ebenfalls außen vor und der Mieter muss den Schaden aus eigener Tasche bezahlen. Nur wenn der Wohnungsmieter den Schaden verursacht hat, steht seine Haftpflichtversicherung dafür ein. Umzugswillige sollten sich auf jeden Fall im Vorfeld bei ihrer Versicherung erkundigen, ob und wie Umzugsschäden eingeschlossen sind. Oft besteht die Möglichkeit, diese nachträglich mit aufzunehmen.

Wer sollte über den Umzug informiert werden?


Bei einem Umzug spielt es keine Rolle, ob nur ein paar Straßen weiter eine neue Wohnung bezogen wird, oder ob das Ziel des Umzugs weit entfernt in einer anderen Stadt liegt. Die Anschrift ändert sich auf jeden Fall. Einige Behörden, Personen und nicht zuletzt der Arbeitgeber, sollten rechtzeitig über den Umzug informiert werden. Einige benötigen nur die neue Anschrift, an anderer Stelle ist der Aufwand für die Um- und Abmeldung etwas größer.

Bei der Post muss gegebenenfalls ein Nachsendeantrag gestellt werden
Die Krankenkasse, Versicherungen und eventuell Ärzte benötigen die neue Anschrift.

  • Telefon und DSL ummelden
  • Der Bank die neue Anschrift mitteilen
  • Den Stromanbieter kündigen
  • Zeitschriften und Zeitungsabos kündigen oder die neue Anschrift mitteilen
  • Die Kinder im Kindergarten abmelden und im neuen anmelden
  • Falls erforderlich, den Schulwechsel rechtzeitig beantragen
  • Den Wohnsitz im Bürgerbüro ab- oder ummelden
  • Das Finanzamt muss gegebenenfalls auch informiert werden

Dies sind ein paar der wichtigsten Formalitäten, die im Vorfeld eines Umzuges beachtet und abgearbeitet werden müssen. Eine Checkliste mit den zu erledigenden Formalitäten, handschriftlich oder am Computer erstellt und ausgedruckt, ist eine hilfreiche Gedankenstütze bei diesen Aufgaben. Erledigte Punkte werden einfach ausgestrichen oder abgehackt. So bleibt der Überblick gewahrt.

Umzugsplanung – die Umzugsliste


Mit der Planung dessen, was für den Tag des Umzuges und in der Zeit davor wichtig ist, sollte einige Wochen vor dem Umzugstermin begonnen werden. Was soll mitgenommen werden, was wird nicht mehr benötigt? Der Umzug ist eine günstige Gelegenheit, sich von nicht mehr gebrauchten Gegenständen und Möbeln zu trennen. Ein Rundgang durch die Wohnung verschafft einen ersten Überblick. Dabei Keller, Dachboden und die Garage nicht vergessen. Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind dankbare Abnehmer für gut erhaltene Möbel und Gebrauchsgegenstände. Alles andere ist ein Fall für den Sperrmüll oder den Recyclinghof. Daher daran denken, die Abholung des Sperrmülls rechtzeitig zu beantragen.

Eine Umzugsliste hilft, nichts Wichtiges zu übersehen und rechtzeitig an die Organisation der Helfer, des Transportfahrzeuges oder die Beauftragung eines Umzugsunternehmens zu denken. Eine Umzugsliste ist ebenfalls nützlich, um einen Überblick über die Menge des Umzugsgutes zu gewinnen. Danach richtet sich unter anderem die Menge und Art des benötigen Umzugsmaterials und die Größe des Transportfahrzeuges.

TIPP: Eine Erinnerung, für den Umzugstag Erfrischungsgetränke und Verpflegung für die Umzugshelfer und sich selbst zu besorgen, gehört ebenfalls auf die Umzugsliste.

Wie viele Umzugskartons werden benötigt?


Die Anzahl der für den Umzug benötigten Karton kann relativ leicht überschlagsmäßig ermittelt werden. Eine Faustregel besagt, dass etwa 1 Karton pro Quadratmeter Wohnfläche benötigt wird. Eine andere Berechnungsmethode berücksichtigt die Anzahl der Personen in der Wohnung und wie lange sie in der Wohnung gelebt haben. 1 Person, die ein Jahr in einem Zimmer gelebt hat, benötigt etwa 20 Kartons. Das klingt zunächst einmal nach vielen Kartons für nur eine Person. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass alle Küchenutensilien und Gegenstände aus dem Bad hier bereits enthalten sind. Für jedes weitere Zimmer werden noch 13 Kartons und für jedes weitere Haushaltsmitglied noch einmal 5 Kartons hinzugerechnet. Pro Jahr, das die Wohnung bewohnt wurde, sollte noch ein weiterer Karton eingeplant werden.

Welche Kartons sind für einen Umzug geeignet?


Spezielle Umzugskartons sind natürlich grundsätzlich die beste Wahl, um alle Gegenstände sicher für den Transport zu verpacken. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und können je nach Ausführung unterschiedlich schwer gepackt werden. Die Kartons werden einfach ineinander gesteckt. Klebeband wird dazu nicht benötigt. Auch, um die Kartons zu verschließen, ist kein Paketklebeband erforderlich.

1-wellige Kartons eignen sich für leichte Gegenstände. Mit mehr als 10 kg sollten 1-wellige Umzugskartons nicht beladen werden, auch wenn ein höhere Belastung möglich wäre. 2-wellige Umzugskartons sind deutlich stabiler und können mit bis zu 40 kg belastet werden. Den Helfern zuliebe, sollte das Maximalgewicht 20 kg allerdings nicht überschreiten. Schwere Gegenständen wie Bücher sind in 2-welligen Kartons gut aufgehoben.

TIPP: Nicht alles aus der Wohnung muss für den Umzug unbedingt in speziellen Umzugskartons verpackt werden. Für Kleinteile und leichte Gegenstände sind normale Kartons gut geeignet. Große Kartons können wegen der fehlenden Grifflöcher jedoch etwas unhandlich sein.

Spezialkartons – Kleiderboxen, Gläser- und Bilderkartons

Für die Verpackung von Umzugsgütern werden neben den normalen Umzugskartons noch verschiedene andere Kartons angeboten. Zum Beispiel Gläserkartons mit Fächern für jedes Glas. Oder spezielle flache Kartons für Bilder. Ob diese Spezialkartons genutzt werden, muss jeder für sich entscheiden. Unbedingt erforderlich sind sie nicht.

Katze im Karton mit Luftpolsterfolie

Beim Umzug natürlich nicht das Haustier vergessen :)

Im Gegensatz zu anderen Spezialkartons sind Kleiderboxen sehr sinnvolle Umzugskartons. Jacken, Mäntel, Hosen oder Röcke – alles, was an der Garderobe und im Kleiderschrank auf einem Kleiderbügel hängt, kann in einer Kleiderbox sicher und vor Schmutz geschützt transportiert werden. Kleiderboxen sparen zudem viel Zeit nach dem Umzug. Alle Kleidungsstücke kommen ordentlich in der neuen Wohnung an, werden einfach aus der Kleiderbox genommen und wieder in den Schrank gehängt.

Decken, Polstermaterial & Co – was sonst noch benötigt wird


Fast alle Haushaltsgegenstände und Möbel müssen für den Transport beim Umzug geschützt und sicher verpackt werden. Nicht nur Gläser und Geschirr benötigen eine sichere Verpackung. Auch große Gegenstände wie Spiegel, Lampen oder Bilder gehen schnell zu Bruch, wenn sie nicht sorgfältig verpackt und gepolstert werden. Das Positive ist: für jede Verpackungsaufgabe, zum Polster und Abdecken ist das richtige Material für wenig Geld erhältlich.

Seidenpapier


Seidenpapier ist das ideale Verpackungsmaterial für Gläser, Geschirr, Porzellan und andere empfindliche Gegenstände. Seidenpapier ist weicher und flexibler als andere Papiere und kann leicht um die Gegenstände gelegt werden. Ein bis drei Lagen reichen, um Gläser oder Geschirr sicher zu verpacken.

TIPP: Papier von Zeitungen und Werbeprospekten steht zwar in den meisten Haushalten in großer Menge kostenlos zur Verfügung, ist aber als Verpackungsmaterial kaum geeignet. Der Grund dafür ist die Druckerschwärze. Etwas Reibung und Druck genügen, um die Farben auf die eingepackten Gegenstände zu übertragen.

Luftpolsterfolie, Wellpappe und Knüllpapier


Luftpolsterfolie gehört gewissermaßen zur Grundausstattung bei jedem Umzug. Die Folie ist leicht, widerstandsfähig und flexibel. Luftpolsterfolie ist perfekt geeignet, wenn es darum geht, Spiegel, Lampen, Bilder, Flachbildschirme oder wertvolle Vasen und andere empfindliche und zerbrechliche Teile sicher zu verpacken. Luftpolsterfolie auf der Rolle kann ganz einfach für jeden Gegenstand passend zugeschnitten werden.

TIPP: Auch die Schaumfolie für die Trittschalldämmung unter Laminatböden kann zum Verpacken und Polstern benutzt werden.

Wellpappe und Knüllpapier


Wellpappe auf der Rolle eignet sich als Zwischenlage, Unterlage oder zum Auffüllen von Hohlräumen in Umzugskartons. Knüllpapier ist perfekt, um Hohlräume auszustopfen. Das spezielle Papier ist widerstandsfähig, fest und preiswert. Zusammengeknüllt polstert das das Papier sehr gut und verhindert auch das Aneinanderschlagen schwerer Gegenstände zuverlässig.

Paketklebeband und Kreppband


Ein paar Rollen Paketklebeband sind bei einem Umzug ebenfalls unverzichtbar. Mit Paketklebeband kann die Luftpolsterfolie fixiert und Umzugskartons im Zweifelsfall zusätzlich gesichert werden. Werden herkömmliche Kartons verwendet, sollten diese ebenfalls mit Paketklebeband verschlossen werden. Kreppband eignet sich sehr gut, um zum Beispiel die Kabel von Elektrogeräten zusammenzubinden. Kreppband hat gegenüber Paketklebeband den Vorteil, dass beim Entfernen keine Rückstände zurückbleiben.

Umzugsdecken


Umzugsdecken sind zwar nicht schön, aber unverzichtbar. Umzugsdecken übernehmen mehrere Funktionen. Sie können als Unterlage im Möbeltransporter verwendet werden. Mit den Decken werden Möbel beim Transport abgedeckt und vor Schmutz und dem Aneinanderschlagen geschützt. Mit den großen Decken können große Zwischenräume im Möbelwagen ausgefüllt werden. Und, sie eignen zum Abdecken des Bodens im Eingangsbereich, um nicht nur bei Schmuddelwetter als Schmutzfang zu dienen. 20 Umzugsdecken sind eine empfehlenswerte Mindestmenge für jeden Umzug.

Handschuhe, Gurte und Transportmittel


Handschuhe sind bei Helfern sehr willkommen, wenn Haushaltsgeräte und Möbel getragen werden müssen. Waschmaschinen, Kühlschränke und Herde sind oft unhandlich und haben vielfach scharfe Kanten, die beim Tragen in die Finder schneiden können. Mit Gurten können Schranktüren und Kommodenschubladen gesichert oder Umzugsdecken über Möbeln fixiert werden. Sie werden zudem benötigt, um das Umzugsgut im Möbeltransporter zu sichern. Je nachdem, wie weit der Weg von der Haustür bis zur Straße ist, kann eine Sackkarre viel Mühe und Zeit sparen. Mehrere Kartons auf einmal oder auch die Haushaltsgeräte können je nach Größe der Sackkarrenschaufel damit transportiert werden. In vielen Baumärkten stehen die praktischen Helfer für wenig Geld zur Ausleihe bereit. Eventuell lohnt sich auch der Kauf einer faltbaren Sackkarre.

Packen mit System spart Zeit, Kraft und langes Suchen


In den letzten Tagen vor dem Umzug steht das Ein- und Verpacken des gesamten Haushaltes auf dem Plan. Zuerst sollten die Dinge in Umzugskartons verpackt werden, die bis zum Umzug und in einer absehbaren Zeit danach nicht unbedingt gebraucht werden. Danach folgt Zimmer für Zimmer alles andere.

Umzugkartons richtig packen


Schwere Gegenstände werden optimalerweise immer zuerst in einen Karton gepackt. Bücher sind ein Beispiel dafür. Bücher sollten Rücken an Rücken eingepackt werden, damit sie beim Transport nicht ineinander rutschen und beschädigt werden können. Über ein oder zwei Lagen mit Büchern oder über andere schwere Gegenstände können dann noch leichte Dinge wie Handtücher, Wäsche oder kleine Kissen in den Umzugskarton gepackt werden. Wenn die schweren Sachen unten in den Kartons liegen, stehen die Kartons stabiler und können besser im Möbeltransporter gestapelt werden. Zwischenräume werden mit Knüllpapier ausgestopft, damit nichts aneinanderschlagen kann.

Beim Packen sollte man das Gewicht des Kartons immer im Auge behalten. Kartons mit einem Gewicht bis 20 kg sind noch gut tragbar. Schwerere Kartons werden schnell zur Qual – spätestens dann, wenn beim Umzug mehrere Treppen überwunden werden müssen. Also lieber ein paar Kartons mehr packen.

Umzugskartons beschriften

Wer jeden Umzugskarton gleich nach dem Befüllen und Verschließen beschriftet, erspart sich in der neuen Wohnung langes Suchen. Die Aufschrift enthält das Zimmer, in das der Karton gehört und in Stichpunkten den Inhalt. Umzugskartons haben auf der Oberseite ein extra Feld für die Beschriftung. Wer die Kartons nach dem Umzug weiterverkaufen möchte, kann für die Kartonkennzeichnung wiederablösbare Etiketten verwenden. Eine gut lesbare Beschriftung der Kartons erspart zudem viele Nachfragen von den Umzugshelfern, in welchem Zimmer ein Karton abgestellt werden soll.

Wichtiges in einem extra Karton verstauen


Alle Dinge, die am Tag des Umzuges oder unmittelbar danach benötigt werden, sollten in einem separaten Karton verpackt und gekennzeichnet werden. Persönlich Dinge und die wichtigsten Hygieneartikel aus dem Bad sind beim Umzug jederzeit griffbereit, wenn sie zum Beispiel in eine Reisetasche gepackt werden.

Wie kann der Möbeltransporter optimal beladen werden?


Der Tag des Umzuges ist gekommen. Alle Möbel sind, soweit es geht demontiert, die Elektrogeräte abgeklemmt und der letzte Kaffee in der alten Wohnung ist getrunken. (Nicht vergessen, die Kaffeemaschine einzupacken!) Jetzt geht es an das Beladen des Möbeltransporters.

Ganz vorne im Möbeltransporter werden die Umzugskartons gestapelt. Immer eine Reihe über der anderen, die schweren unten, die leichten oben. Dabei die Höhe der Ladefläche maximal ausnutzen.

Matratzen, Spiegel, lange Regalböden und andere lange Gegenstände und Möbelteile kommen an die Längswände des Fahrzeugs und sollten gesichert werden. Gegebenenfalls ein paar Umzugsdecken als Unterlage verwenden.

In die Mitte der Ladefläche kommen die großen Möbel und die kleinen sperrigen Möbel, die nicht demontiert werden können. Der Platz zwischen Stuhl- und Tischbeinen kann mit passenden Gegenständen, Computer oder Kissen aufgefüllt werden. Leichte Teile können auch auf die abgedeckten Möbel gelegt und mit zusätzlichen Umzugsdecken gesichert werden. Wenn möglich werden die Möbelstücke immer Rücken an Rücken in den Möbeltransporter gestellt

Zum Schluss werden die schweren Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Wäschetrockner und Herd eingeladen. Sie stützen die übrige Beladung nach hinten ab.

TIPP: Es lohnt sich, für den Tag des Umzuges einen Reservekarton und ein oder zwei stabile Tragetaschen bereitzuhalten. Je mehr sich die Wohnung leert, um so mehr fallen die Dinge auf, die beim Verpacken vergessen wurden. Zum Beispiel die Deckenlampen.

Einzug in die neue Wohnung


Beim Einzug macht sich die systematische Beladung des Möbeltransporters bezahlt. Alles kommt in der neuen Wohnung der Reihe nach direkt an den richtigen Platz. Nichts steht im Weg herum. Zum Schluss werden die Kartons ausgeladen und können dank Beschriftung direkt in die richtigen Zimmer verteilt werden.

Wenn der Umzug abgeschlossen ist, freuen sich die freiwilligen Helfer sicher über ein kleines Dankeschön zum Beispiel in Form einer Einladung zu Essen in die neue Wohnung. Und Profis sagen bestimmt nicht Nein zu einem angemessenen Trinkgeld.